Bleibt das Holz über dem Boden? Und ist die Belastung nicht zu schwer? Dann brauchen Sie kein Hartholz. Douglasie oder imprägniertes Kiefernholz reicht dann aus. Hartholz brauchen Sie erst, wenn das Holz im Boden oder im Wasser steht. Oder wenn viel Gewicht darauf lastet. Denken Sie an eine Uferwand am Wasser. Oder an eine Terrasse, auf der viele Menschen laufen.
Bei Houthandel Jan Sok in Meppel hören wir diese Frage fast jeden Tag. Wir beraten ehrlich. Sie erhalten das Holz, das zu Ihrer Aufgabe passt. Nicht das teuerste.
Wann reicht Nadelholz?
Bleibt das Holz trocken und über dem Boden? Dann ist Nadelholz oft die beste Wahl. Denken Sie an:
- Bretter für einen Zaun und Sichtschutzelemente.
- Ein Dach oder eine Veranda auf Betonfüßen.
- Holz an der Fassade, mit Luft dahinter.
- Ein Gartenhaus oder eine Schuppen auf festem Fundament.
Wann wählen Sie Douglasie?
Douglasie ist stark, schön und nicht teuer. Sie eignet sich gut für Arbeiten im Außenbereich. Das Holz muss allerdings wieder trocknen können. Denken Sie an ein Dach, eine Veranda, einen Carport, einen Zaun oder ein Gartenhaus.
Warum Douglasie?
- Guter Preis. Sie ist viel günstiger als Hartholz oder Eiche. Trotzdem ist sie besser und härter als Fichte.
- Warm und schön. Das Holz ist rotbraun, mit Maserung und Astlöchern. Das sorgt sofort für Atmosphäre im Garten.
- Hält lange. Douglasie ist voller Harz. Deshalb hält sie draußen etwa 10 bis 15 Jahre. Auch wenn Sie nichts darauf auftragen.
- Gut für die Umwelt. Es ist Nadelholz aus Europa. Es wächst schnell. Deshalb ist es besser für die Umwelt als Hartholz.
- Grau oder gebeizt. Lassen Sie es unbehandelt, wird es nach einer Zeit schön silbergrau. Möchten Sie die warme Farbe behalten? Dann behandeln Sie es mit Beize oder Öl.
Wann ist Douglasie nicht die beste Wahl?
- Im Boden oder in stehendem Wasser. Geht ein Pfosten in feuchten Boden? Oder bleibt Wasser stehen? Dann eignet sich Douglasie nicht gut. Wählen Sie dann Hartholz.
- Wenn Sie nie arbeiten möchten. Möchten Sie 20 Jahre oder länger keine Arbeit am Holz haben? Dann ist Hartholz besser. Allerdings teurer.
Wann wählen Sie imprägniertes Kiefernholz?
Dies ist das günstigste Holz für den Garten, das gut gegen Feuchtigkeit und Schimmel kann. Es passt, wenn Sie wenig ausgeben möchten. Und wenn das Holz viel Regen und Wind abbekommt.
1. Die günstigste Wahl für draußen
Unbehandeltes Kiefernholz hält draußen nicht lange. Deshalb wird ein Mittel eingebracht. Dieses Mittel schützt vor Fäulnis, Schimmel und Insekten. So erhalten Sie für wenig Geld Holz, das 10 bis 15 Jahre hält. Es ist viel günstiger als Douglasie oder Hartholz.
2. Verträgt Feuchtigkeit besser als unbehandeltes Holz
Das Mittel sitzt tief im Holz. Deshalb verträgt es Regen und Boden besser als unbehandelte Douglasie. Sie verwenden es vor allem für:
- Einen Zaun und Bretter für den Zaun.
- Fertige Sichtschutzelemente für den Garten.
- Latten und Holz, das man nicht sieht.
- Einfache Pflanzkästen für den Gemüse- oder Staudengarten.
3. Wenig Arbeit
Neues Kiefernholz mit diesem Mittel ist oft etwas grün oder hellbraun. Das kommt vom Mittel. Sie müssen es nicht sofort streichen oder beizen. Die Sonne nimmt das Grün nach einer Zeit heraus. Dann wird das Holz schön grau.
Wann brauchen Sie doch Hartholz?
Hartholz ist die richtige Wahl, wenn:
- das Holz ständig im Boden oder im Wasser steht. Denken Sie an Pfosten, eine Uferwand am Wasser oder einen Steg.
- viel Gewicht darauf lastet. Denken Sie an eine Terrasse oder einen Bodenbelag, auf dem viele Menschen laufen.
- es später teuer ist, das Holz zu ersetzen. Teurer als der höhere Preis jetzt. Zum Beispiel, wenn Sie schlecht hinkommen. Oder wenn es viel Arbeit ist.
Welches Hartholz passt?
Wählen Sie Hartholz, wenn das Holz den Boden oder das Wasser berührt. Oder wenn es so lange wie möglich halten muss: 25 Jahre oder länger. Hartholz ist am stärksten. Es hält am längsten, auch an den schwersten Stellen draußen.
Hier brauchen Sie wirklich Hartholz:
1. Im Boden oder im Wasser (Dauerhaftigkeitsklasse 1 oder 2)
Douglasie und Kiefer verrotten im Boden ziemlich schnell. Hartholz ist voller Öle und Stoffe, die Schimmel abwehren. Sie brauchen es sicher für:
- Zaunpfosten, die in den Boden gehen. Die Bretter dürfen aus Douglasie oder Kiefer sein.
- Uferwände, die den Boden zurückhalten.
- Balken oder Pfosten, auf denen der Rest ruht.
2. Terrassen und Bodenbeläge mit vielen Menschen
Hartholz ist dicht und schwer. Es nutzt sich kaum ab. Es splittert auch viel weniger als Nadelholz. Deshalb wählen Sie Hartholz für:
- Luxusterrassen und Stege.
- Bodenbeläge rund um einen Pool oder Whirlpool. Dort wird das Holz ständig nass.
3. Gerade Arbeit, die sich nicht verziehen darf
Hartholz schwindet und dehnt sich viel weniger aus als weiches Holz. Muss etwas sehr lange gerade stehen? Dürfen die Balken sich nicht verdrehen? Dann wählen Sie Hartholz. Denken Sie an ein Luxustor, eine schwere Pergola oder Fassadenholz aus Ipé oder Padouk.
Welches Holz darf in den Boden?
Hier geht oft etwas schief. Unbehandelte Douglasie, Lärche und Fichte gehören nicht dauerhaft in den Boden. Wo das Holz in den Boden geht, bleibt es nass. Dort hat Schimmel freies Spiel.
Sie können drei Dinge tun:
- Stellen Sie das Holz auf einen Betonfuß. Dann steht es nicht im Boden. Dann reicht Douglasie aus.
- Wählen Sie Holz mit einem Mittel der Verwendungsklasse 4. Das ist für den Boden gemacht.
- Wählen Sie Hartholz der Dauerhaftigkeitsklasse 1 für Pfosten, die doch in den Boden oder ins Wasser gehen.
Mehr Erklärung lesen Sie in [Bodenkontakt und Dauerhaftigkeitsklassen].
Zwei Arten von Klassen: Was ist der Unterschied?
Es gibt zwei Arten von Klassen. Die eine sagt, wie gut das Holz von sich aus gegen Schimmel kann. Das ist die Dauerhaftigkeitsklasse (EN 350). Klasse 1 hält sehr lange. Klasse 5 hält kurz.
Die andere sagt, wo Sie das Holz verwenden dürfen. Das ist die Verwendungsklasse (EN 335). Klasse 3 ist über dem Boden. Klasse 4 ist im Boden.
Eine Klasse sagt nicht, wie lange das Holz wirklich hält. Das hängt auch davon ab, wie es gebaut ist. Kommt Luft daran? Und wie gut pflegen Sie es?
Welches Holz für welche Aufgabe?
Aufgabe | Holz |
|---|---|
Bretter, Sichtschutz | Douglasie oder behandeltes Kiefernholz |
Dach auf Füßen | Douglasie |
Pfosten im Boden | Hartholz oder Kiefer in Verwendungsklasse 4 |
Uferwand am Wasser, Steg | Hartholz (Dauerhaftigkeitsklasse 1), wie Azobé |
Bodenbelag, viele Menschen | Hartholz, wie Azobé |
Holz, das Sie streichen | Behandeltes Kiefernholz |
Manchmal müssen Sie nichts kaufen
Steht der Pfosten noch fest? Und muss nur ein Brett oder Sichtschutzelement ersetzt werden? Dann ist neues Hartholz nicht der erste Schritt. Wir schauen lieber zuerst, was Sie schon haben. Bringen Sie gerne Fotos mit. Oder schicken Sie sie, mit den Maßen dazu.
Beratung und Zuschnitt in Meppel
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