Was ist eine Uferbefestigung? Eine Uferbefestigung (auf Niederländisch beschoeiing) ist eine Wand am Rand eines Teichs, Grabens oder Kanals. Sie hält das Ufer fest und verhindert, dass Erde ins Wasser rutscht. So behält der Wasserrand eine saubere, feste Linie. Bei Houthandel Jan Sok in Meppel liefern wir zwei Materialien: Hartholz (Azobé) und Kunststoff (Prolock Sigma). Welches passt, hängt von der Optik, dem Budget und der gewünschten Lebensdauer ab.
In diesem Beitrag lesen Sie, was eine Uferbefestigung ist und welche Materialien sich eignen. Sie erfahren auch, wo man sie einsetzt, was für Holz und was für Kunststoff spricht und wie Sie sie pflegen.
Uferbefestigung kurz erklärt
Eine Uferbefestigung ist eine Reihe aus Bohlen oder Paneelen. Pfähle im Gewässerboden halten sie an ihrem Platz. Die Wand steht zum Teil im Wasser und zum Teil darüber. Sie nimmt den Druck der Erde hinter ihr auf. Ohne Uferbefestigung wird ein Ufer mit der Zeit weggespült und sackt ab. Mit ihr bleibt der Rand in Form, das Wasser bleibt im Graben oder Teich und die Erde bleibt am Ufer.
Verwechseln Sie die Uferbefestigung nicht mit einer Spundwand. Eine Spundwand ist schwerer, ihre Teile greifen ineinander und sie hält auch Wasser zurück. Die Uferbefestigung hält vor allem das Ufer fest.
Materialien: Holz oder Kunststoff
Hartholz (Azobé)
Azobé ist ein tropisches Hartholz, das ohne Behandlung sehr lange hält. Nach EN 350 gehört sein Kernholz zur Klasse 1, der höchsten Stufe. Es verträgt dauerhaften Kontakt mit Erde und Süßwasser. Darum ist es der Klassiker für Teiche, Gräben und Kanäle. Richtig eingebaut hält eine Uferbefestigung aus Azobé oft 25 bis 40 Jahre und mehr, auch im Wasser. Das Holz ist schwer und hart, wird feingesägt geliefert und hat eine belegte Herkunft. Mit der Zeit wird es grau.
Prolock Sigma aus Kunststoff
Prolock Sigma ist ein System aus recyceltem Kunststoff. Die Paneele sind 50 cm breit und 50 bis 300 cm hoch. So passen sie zu fast jedem Ufer. Prolock hält mindestens 50 Jahre. Normale Spundwandsysteme werden meist für 60 Jahre ausgelegt. Prolock Delta, ganz im Boden verbaut, kann bis zu 100 Jahre halten. Der Kunststoff fault nicht und braucht keine Behandlung. Wichtig beim Einbau: Die Pfähle stehen höchstens 1,50 m auseinander. So hält das System dem Wasserdruck stand, ohne sich zu biegen. In Meppel haben wir rund 5.000 m² Prolock auf Lager und liefern daher schnell.
Wo setzt man eine Uferbefestigung ein?
- Teiche und Gartenteiche: ein sauberer Rand und keine Erde im Wasser.
- Gräben: Schutz, wenn der Wasserstand steigt und fällt.
- Kanäle: lange Abschnitte mit gleichmäßigem Uferschutz.
- Private und gewerbliche Projekte: vom einzelnen Teichrand bis zu langen Gräben für Bauunternehmer und Wasserverbände.
Eine Übersicht finden Sie in unserem Sortiment für Uferbefestigung, mit Hartholz und Prolock.
Vor- und Nachteile
Azobé: natürliche Optik, sehr fest und 25 bis 40 Jahre und mehr im Wasser. Dafür wird es grau und ist schwer zu tragen.
Prolock Sigma: mindestens 50 Jahre ohne Pflege, aus recyceltem Kunststoff, fault nicht und ist schnell ab Lager lieferbar. Dafür passt die Optik aus Kunststoff nicht in jeden Garten.
Noch unsicher? Lesen Sie Holz für Uferbefestigungen und die Anleitung zum Einbau von Prolock. Mehr zum System finden Sie unter Prolock.
Pflege
Azobé braucht keine Behandlung, um lange zu halten. Klasse 1 gilt ohne Imprägnierung. Unbehandelt wird es grau, was nur die Optik betrifft. Möchten Sie die warme Farbe behalten, reinigen Sie das Holz ab und zu und ölen es. Prolock Sigma braucht keine Pflege. Abspülen mit Wasser reicht. Prüfen Sie bei beiden einmal im Jahr die Pfähle und Verbindungen. Achten Sie darauf, dass die Linie gerade bleibt. Füllen Sie bei Bedarf Erde hinter der Wand nach.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist eine Uferbefestigung?
Eine Uferbefestigung ist eine Wand aus Hartholz oder Kunststoff am Rand von Teichen, Gräben und Kanälen. Sie schützt das Ufer davor, weggespült zu werden, und hält den Wasserrand in Form.
Wie lange hält eine Uferbefestigung?
Richtig eingebautes Azobé hält im Wasser oft 25 bis 40 Jahre und mehr. Prolock Sigma hält mindestens 50 Jahre ohne Pflege. Normale Systeme werden meist für 60 Jahre ausgelegt.
Was ist besser: Hartholz oder Prolock?
Das hängt davon ab, was Ihnen wichtig ist. Azobé sieht natürlich aus und hält 25 bis 40 Jahre und mehr. Prolock braucht keine Pflege und hält mindestens 50 Jahre. Beide eignen sich für dauerhaften Kontakt mit Wasser.
Welcher Pfahlabstand gilt für Prolock?
Bei Prolock Sigma stehen die Pfähle höchstens 1,50 m auseinander. So hält das System dem Wasserdruck stand, ohne sich zu biegen.