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Ratgeber

Was ist Kiefernholz (Grenenhout)?

Kiefernholz (Grenen) ist Nadelholz der Waldkiefer. Erklärung zu Baumart, Eigenschaften, warum es kein Hartholz ist, und Außeneinsatz.

Von Andre Hassler

3 Min. Lesezeit

Kurze Antwort: Kiefernholz (Grenenhout) ist Nadelholz der Waldkiefer (Pinus sylvestris). Es ist kein Hartholz. Unbehandelt hat es Dauerhaftigkeitsklasse 4–5; für außen kaufen Sie meist imprägnierte Kiefer.

Definition: was ist Grenen-/Kiefernholz?

Im niederländischen Holzhandel bedeutet „Grenen“ Kiefernholz, praktisch immer Pinus sylvestris. Es ist hellgelb bis hellbraun, relativ weich, gut zu sägen und zu schrauben, mit deutlichen Jahresringen und oft sichtbaren Ästen.

Kiefernholz: welcher Baum?

Die Waldkiefer (Scots pine) – ein Nadelbaum, kein Laubbaum. Deshalb gehört Kiefer zu Nadelholz wie Fichte und Douglasie, nicht zu Harthölzern wie Okan, Azobé oder Eichenkernholz.

Ist Kiefer Hartholz?

Nein. Kiefer ist Nadelholz. Hartholz stammt von Laubbäumen und hat meist höhere natürliche Dauerhaftigkeit. Siehe was ist Hartholz? und was ist Douglasie?

FrageAntwort
HolzartWaldkiefer (Pinus sylvestris)
KategorieNadelholz (kein Hartholz)
Unbehandelt außenSchlecht (Klasse 4–5)
Praxis außenDruckimprägnierte Kiefer

Eigenschaften und Außeneinsatz

Unbehandelte Kiefer eignet sich für Innen oder temporäre Arbeiten. Für Zäune, Pfähle und Gartenkonstruktionen empfehlen wir imprägnierte Kiefer. Hub: Kiefer und Fichte Außenholz. Vergleich: Kiefer vs. Douglasie.

Kiefernholz verarbeiten

Kiefernholz ist leicht zu sägen, zu bohren und zu schrauben. Deshalb ist es beim Heimwerken beliebt. Weil es weich ist, sinken Schrauben schnell tief ein. Drehen Sie sie also nicht zu fest. Aus Ästen kann Harz laufen, vor allem bei Wärme. Kiefer nimmt Farbe und Lasur gut an, wenn die Fläche sauber und trocken ist. Lagern Sie das Holz trocken und flach. Dann bleiben die Bretter gerade.

Imprägnierte Kiefer im Garten

Für den Garten kaufen Sie meist imprägnierte Kiefer. Das Holz wird im Werk unter Druck behandelt. So hält es draußen viel länger. Es wird dadurch aber kein Hartholz. Erst ist es grünlich, später wird es grau. Behandeln Sie Schnitte neu. Beim Sägen liegt Holz frei, das die Behandlung nicht erreicht hat. Setzen Sie Pfosten nicht in stehendes Wasser. Eine Schicht Kies am Fuß hilft.

Kurz gesagt

Kiefer ist ein günstiges, leichtes Nadelholz. Innen ist es gut. Außen nehmen Sie imprägnierte Kiefer. Oder Sie wählen ein Holz, das von Natur aus länger hält. Für eine warme Farbe ist das Douglasie. Für Erde und Wasser ist es Hartholz wie Okan oder Azobé.

Wofür nimmt man Kiefer?

Im Innenbereich verwendet man Kiefer für Möbel, Regale, Fußböden und einfache Unterkonstruktionen. Draußen kommt imprägnierte Kiefer für Zäune, Pfosten, Sichtschutz und Gartenhäuser zum Einsatz, und auch für ein Hochbeet oder einen Sandkasten ist sie geeignet. Für eine Uferbefestigung oder einen Steg im Wasser reicht sie dagegen nicht; dort nehmen Sie Hartholz. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns einfach.

Kiefer pflegen

Imprägnierte Kiefer braucht wenig Pflege. Es reicht, sie einmal im Jahr mit Wasser und einer Bürste zu reinigen. Gefällt Ihnen der grünliche Ton nicht, können Sie das Holz mit einer deckenden Farbe streichen, sobald es gut durchgetrocknet ist. Kontrollieren Sie Pfosten regelmäßig am Fuß. Ist das Holz dort weich geworden, tauschen Sie den Pfosten aus.

Tipps aus der Praxis

Kiefer ist ein gutes, günstiges Holz für innen; draußen sollten Sie nur imprägnierte Kiefer verwenden. Sägen Sie mit einem scharfen Blatt und bohren Sie in Randnähe vor, damit das Holz nicht reißt. Schnittkanten streichen Sie gleich nach, und Pfosten halten Sie am Fuß trocken. Dann hält das Holz viele Jahre.

Häufige Fragen

Was ist Kiefernholz (Grenenhout)?

Nadelholz der Waldkiefer (Pinus sylvestris), im Handel oft Grenen genannt.

Ist Kiefer Hartholz?

Nein – Kiefer ist Nadelholz.

Welcher Baum liefert Grenenhout?

Die Waldkiefer (Pinus sylvestris).

Kiefer, Fichte oder Douglasie?

Kiefer ist oft die preisbewusste Wahl für Innenausbau, temporäre Außenanwendungen und imprägniertes Gartenholz. Fichte ist leichter. Douglasie bietet oberirdisch meist höhere Dauerhaftigkeit und eine warme Farbe.

HolzartAnwendungWichtig
KieferKonstruktion und GartenholzUnbehandelt nicht dauerhaft außen
FichteDachlatten und InnenbauVor Feuchtigkeit schützen
DouglasieSichtschutz, Überdachung und FassadeNicht dauerhaft in den Boden setzen