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Ratgeber

Was ist Tali? Hartholz der Klasse 1

Tali ist ein tropisches Hartholz der Klasse 1. Unbehandelt hält es 25 Jahre und mehr, auch mit Erdkontakt. Lesen Sie, wofür es sich eignet.

Von Andre Hassler

3 Min. Lesezeit

Was ist Tali? Tali ist ein tropisches Hartholz aus Afrika. Sein Kernholz gehört nach EN 350 zur Klasse 1, der höchsten Stufe. Das heißt: Es ist sehr dauerhaft. Unbehandelt hält Tali 25 Jahre und mehr. Das gilt auch, wenn das Holz in der Erde steht oder dauerhaft mit Süßwasser in Kontakt ist.

Houthandel Jan Sok in Meppel liefert Tali für Terrassen, tragende Teile und viele andere Arbeiten im Freien. Wir handeln seit 2000 mit Holz (KvK 04062841). Unsere Kunden geben uns im Schnitt 4,8 Sterne bei mehr als 141 Bewertungen. In diesem Beitrag lesen Sie, was Tali ist, wofür es sich eignet und wie Sie es pflegen.

Tali kurz erklärt

Tali ist, wie Okan und Azobé, von Natur aus dicht und hart. Es braucht keinen Schutzanstrich, um draußen lange zu halten. Nadelholz wie Douglasie oder Lärche muss man schützen oder vom Boden fernhalten. Tali dagegen darf direkt in die Erde oder ins Wasser. Pilze, Fäulnis und Insekten haben bei diesem Holz kaum eine Chance.

Eigenschaften und Haltbarkeit

Die Norm EN 350 teilt Holz in fünf Klassen ein. Klasse 1 heißt „sehr dauerhaft“, Klasse 5 heißt „nicht dauerhaft“. Tali erreicht mit seinem Kernholz Klasse 1. Ohne Behandlung können Sie mit 25 Jahren und mehr rechnen, auch bei Kontakt mit Erde oder Süßwasser. Damit eignet sich Tali für die Gebrauchsklasse 4 nach EN 335. Holz der Klasse 3 oder schlechter schafft das ohne Schutz nicht.

Werte wie Dichte oder Härte schwanken je nach Lieferung und Herkunft. Darum nennen wir dafür keine festen Zahlen. Brauchen Sie einen genauen Wert für Ihr Projekt? Dann fragen Sie uns einfach, was auf Lager ist.

Wofür wird Tali verwendet?

  • Terrassendielen für Terrasse, Gartenweg oder Poolrand, wo das Holz ständig Wetter und Nässe abbekommt.
  • Tragende Teile wie Pfosten und Balken, die in oder auf dem Boden stehen.
  • Weitere Arbeiten im Freien wie Zäune, Fassaden und Grenzen, die lange ohne Pflege halten sollen.

Sie vergleichen Tali mit anderen Hölzern für Ihre Terrasse? Lesen Sie Okan oder Tali für die Terrasse oder unseren großen Vergleich der Terrassenmaterialien. Mehr zu Hartholz allgemein finden Sie unter Was ist Hartholz?

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Von Natur aus sehr dauerhaft (Klasse 1), ohne Imprägnierung.
  • Geeignet für dauerhaften Erdkontakt und Süßwasser.
  • Wenig Pflege: Das Holz braucht keine jährliche Behandlung.
  • Unbehandelt 25 Jahre und mehr im Einsatz.

Nachteile

  • Schwerer und härter als Nadelholz. Sie brauchen gutes Werkzeug und sollten vorbohren.
  • Es gibt weniger feste Werte als für Okan oder Azobé. Genaue Daten gibt es auf Anfrage.
  • Unbehandelt wird Tali grau. Das ändert nur die Optik, nicht die Festigkeit.

Pflege

Draußen wird Tali mit der Zeit silbergrau. Sonne und Regen sorgen dafür. Das ist nur eine Frage der Optik. Die Festigkeit bleibt gleich. Möchten Sie die erste Farbe behalten? Dann ölen Sie das Holz ab und zu. Sonst reicht es, die Fläche einmal im Jahr mit Wasser und einer weichen Bürste zu reinigen. So entfernen Sie Algen und Schmutz. Bei Tali ist Öl also keine Pflicht, sondern eine Wahl.

Tali und andere Hölzer finden Sie in unserem Hartholz-Sortiment.

Häufig gestellte Fragen

Was für ein Holz ist Tali?

Tali ist ein tropisches Hartholz. Sein Kernholz gehört nach EN 350 zur Klasse 1. Es eignet sich ohne Imprägnierung für dauerhaften Kontakt mit Erde und Süßwasser.

Wie lange hält Tali im Freien?

Unbehandeltes Tali-Kernholz hält 25 Jahre und mehr. Das gilt auch bei Erdkontakt oder ständigem Kontakt mit Süßwasser.

Eignet sich Tali für Terrassendielen?

Ja. Tali wird oft für Terrassen, Gartenwege und Poolränder verwendet. Vergleichen Sie es mit Okan in unserem Vergleich der Terrassenmaterialien.

Muss man Tali behandeln?

Nein. Tali widersteht Fäulnis, Pilzen und Insekten von selbst. Öl brauchen Sie nur, wenn Sie die Farbe behalten möchten.