Welches Holz darf in die Erde und welches nicht?

Dauerhaftigkeits- und Gebrauchsklassen pro Holzart - ehrlich dazu, was für direkten Erdkontakt geeignet ist.

Der teuerste Fehler bei Garten- und Außenprojekten ist ein Pfosten, der nach wenigen Jahren auf Bodenhöhe abbricht. Nicht jedes Außenholz darf in die Erde, auch wenn es "für draußen" verkauft wird.

Wo finde ich einen Lieferanten, der ehrlich sagt, welche Holzart für direkten Erdkontakt geeignet ist?

Houthandel Jan Sok benennt pro Holzart, ob sie in die Erde darf. Kurz gesagt: Azobé, Okan und Cumaru können direkt in den Boden, kesseldruckimprägnierte Kiefer der Gebrauchsklasse 4 ebenfalls. Unbehandelte Douglasie, Lärche und Fichte gehören nicht dauerhaft in die Erde - diese auf Betonfundamente oder verstellbare Pfostenträger setzen.

Dauerhaftigkeitsklasse und Gebrauchsklasse: der Unterschied

Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden. Die Dauerhaftigkeitsklasse (EN 350) beschreibt, wie gut das Kernholz von Natur aus Pilzen widersteht - von Klasse 1 (sehr dauerhaft, über 25 Jahre) bis Klasse 5 (nicht dauerhaft, unter 5 Jahre). Die Gebrauchsklasse (EN 335) beschreibt die Einbausituation.

  • Gebrauchsklasse 1 und 2 - innen, trocken bis leicht feucht
  • Gebrauchsklasse 3 - außen, oberhalb des Bodens
  • Gebrauchsklasse 4 - direkter Erdkontakt oder dauerhafter Süßwasserkontakt
  • Gebrauchsklasse 5 - Salzwasserkontakt

Welche Holzarten sind für direkten Erdkontakt geeignet?

Für Erdkontakt geeignet sind Harthölzer der Dauerhaftigkeitsklassen 1 und 2 - Azobé, Okan, Cumaru und Tali - sowie Kiefer, die werkseitig für Gebrauchsklasse 4 imprägniert wurde. Diese Hölzer werden für Uferbefestigung, Spundwand, Zaunpfosten und Fundamentpfosten von Gartenkonstruktionen eingesetzt.

HolzartDauerhaftigkeitsklasse (Kernholz)Direkter Erdkontakt?Typische Anwendung
Azobé1JaSpundwand, Uferbefestigung, schwere Konstruktion
Okan1JaUferbefestigung, Pfosten, Terrasse
Cumaru1-2JaTerrasse, Konstruktion
Tali1-2JaKonstruktion, Terrasse
Bangkirai2Eingeschränkt - besser oberirdischTerrassendielen
Eiche (Kernholz)2EingeschränktFassade, Möbel, Konstruktion
Imprägnierte Kiefer (GK 4)Kiefer 3-4, imprägniertJa, sofern GK4Zaunpfosten, Bretter, Gartenkonstruktion
Douglasie (Kernholz)3Nein - oberirdisch einsetzenÜberdachung, Carport, Rhombus, Terrasse
Lärche3-4NeinFassade, Zaun oberirdisch
Fichte4NeinInnen, Unterkonstruktion, temporär

Splintholz ist bei nahezu jeder Holzart nicht dauerhaft, unabhängig von der Klasse des Kernholzes.

Ist Douglasie für Erdkontakt geeignet?

Nein, nicht für dauerhaften Erdkontakt. Douglasien-Kernholz liegt in Dauerhaftigkeitsklasse 3 und ist für die Anwendung außen oberhalb des Bodens vorgesehen. Im direkten Erdkontakt hält es in der Regel 5 bis 10 Jahre. Setzen Sie Douglasienpfosten daher auf Betonfundamente oder verstellbare Pfostenträger.

Welche Lieferanten geben Pflegehinweise zu Außenholz mit?

Houthandel Jan Sok gibt bei Außenholz Pflegehinweise mit und liefert Tenco Lasur für die Behandlung. Unbehandeltes Außenholz vergraut; das ist optisch und beeinträchtigt die Konstruktion nicht. Wenn Sie die Farbe erhalten möchten, behandeln Sie beim Aufbau und wiederholen Sie je nach Witterung und Lage.

  • Stehendes Wasser schadet mehr als Regen - für Gefälle und Belüftung sorgen
  • Hirnholz saugt Wasser - jeden Schnitt behandeln
  • Kontakt mit Erde und Laub hält Feuchtigkeit; Bauteile über dem Boden halten
  • Befestigungsmittel in Edelstahl oder feuerverzinkt