Zaun setzen
Einen Zaun setzen können Sie selbst, wenn Pfosten gerade und im richtigen Abstand stehen. Rechnen Sie für 10 Meter ein Wochenende mit zwei Personen, plus einen Tag Trocknungszeit für den Beton. Schnelle Orientierung: <a href="/schutting-plaatsen">Zaun aufstellen (Kernschritte)</a>, Produkte: <a href="/houten-tuinschermen-schuttingen">hölzerne Gartensichtschutze und Zäune</a>, Preise: <a href="/schutting-kosten">Zaunkosten</a>.
Was brauchen Sie?
Ein Zaun besteht aus vier Teilen: Elemente, Pfosten, Unterplatten und Schnellbeton. Messen Sie zuerst die Länge - alles andere ergibt sich daraus. Unten sehen Sie, worauf Sie achten, mit einem Beispiel für 10 Meter.
Standard 180 cm breit. Ein Element pro Feld von 191 cm Achsabstand.
Beton oder Holz, 10 x 10 cm. Immer ein Pfosten mehr als Elemente, plus zwei pro Tor.
Eine pro Feld. Hält das Holz vom Boden und verlängert die Lebensdauer.
Etwa 25 kg pro Pfosten, bei einem Loch von 60 cm Tiefe und Ø 20–25 cm.
Edelstahlschrauben oder -nägel. Verzinkt rostet durch und zieht schwarze Streifen ins Holz.
Erdbohrer, Wasserwaage, Maurerschnur und Gummihammer. Die vollständige Liste folgt weiter unten.
Beispiel: 10 Meter gerade, ohne Tor
Elementbreite 180 cm · Achsabstand 191 cm- Zaunlänge10,00 m
- Felder: 10,00 ÷ 1,915,2 → 5 ganze Felder (9,55 m)
- Was übrig bleibt45 cm → 1 Element auf Maß sägen
- Elemente5 + 1 = 6
- Pfosten: Elemente + 17
- Unterplatten: 1 pro Feld6
- Schnellbeton: 25 kg pro Pfosten175 kg
Andere Länge oder ein Tor in der Reihe? Mit dem Rechner berechnen
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Indikativ - Elementbreite 180 cm, Achsabstand 191 cmPrüfen Sie den Achsabstand immer am gewählten Pfosten. Bei Ecken, Höhenunterschieden oder windiger Lage rechnen wir gerne genau - Angebot anfragen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Lesen Sie Schritt 0, bevor Sie Material bestellen.
Vorbereitung und Vorschriften
Erledigen Sie dies, bevor Sie Material bestellen.
Grundstücksgrenze: Klären Sie mit Ihren Nachbarn, wo die Grenze verläuft (unsicher? Kadaster.nl zeigt die Parzellengrenze). Setzen Sie den Zaun exakt auf der Grenze, gilt er als gemeinsame Abschirmung und Sie brauchen die Zustimmung Ihres Nachbarn. Um diese Diskussion zu vermeiden: Setzen Sie den Zaun 5 cm innerhalb Ihres eigenen Grundstücks.
Genehmigung: Bis 2 Meter Höhe im Hintergarten ist meist genehmigungsfrei. An der Vorderseite oder entlang öffentlichem Raum oft maximal 1 Meter. Ausnahmen gelten bei Denkmälern, geschützten Ortsbildern und manchen WEG- oder Erbpachtregeln. Prüfen Sie immer das Omgevingsloket (omgevingswet.overheid.nl) oder rufen Sie Ihre Gemeinde an — zwei Minuten Telefon sind günstiger als wieder abbauen.
Kabel und Leitungen: Graben Sie niemals blind. Stellen Sie eine kostenlose KLIC-Meldung über das Kadaster (oder fragen Sie uns) und nutzen Sie bei Zweifeln einen Kabeldetektor. Treffen Sie eine Gasleitung oder Glasfaser, tragen Sie die Kosten.
Untergrund: Sand und Lehm sind in Ordnung. Bei viel Schutt, Baumstümpfen oder hohem Grundwasser: Lassen Sie uns kurz schauen, dann passen wir das Fundament an.
Ausmessen und aufteilen
Messen Sie die Gesamtlänge der Abschirmung mit einem Bandmaß entlang des Bodens — nicht nach Augenmaß. Setzen Sie Holzpfähle in die Ecken und spannen Sie eine straffe Schnur (Maurerschnur) dazwischen — das ist Ihre Referenzlinie für alles. Messen Sie die Länge noch einmal entlang der Schnur; das ist Ihr tatsächliches Maß.
Anzahl Pfosten: Standardelemente sind 180 cm breit. Der Achsabstand zwischen Pfosten beträgt meist 191 cm (180 cm Element + Platz für den Pfosten und 1–2 cm Spiel). Prüfen Sie dies immer beim von Ihnen gewählten Pfosten. Faustregel: Anzahl Elemente = Länge ÷ 1,80 und Anzahl Pfosten = Anzahl Elemente + 1.
Beispiel für 12 Meter: 12,00 ÷ 1,80 = 6,67 → 6 ganze Elemente + 1 Zuschnitt. Pfosten: 7 + 1 = 8 Stück.
Restmaß: Niemals ein winziges Stück am Ende. Sägen Sie ein Element auf Maß und setzen Sie es an der am wenigsten sichtbaren Stelle (z. B. an der Schuppenwand), oder verteilen Sie die Differenz auf zwei Elemente an den Enden.
Ecken und Tore: An jeder Ecke kommt ein Pfosten, an dem zwei Elemente anstoßen — nutzen Sie einen Eckpfosten oder Blockpfosten mit U-Profilen. Für ein Tor: Messen Sie die Torbreite plus 2–4 cm für Scharniere und Schloss. Torpfosten haben höhere Belastungen: Machen Sie dieses Fundament mindestens 20 % größer und setzen Sie sie immer in Beton. Bei Höhenunterschieden im Garten: Folgen Sie dem Gelände mit Stufen statt schief gesetzter Elemente.
Abschlusskontrolle: Messen Sie beide Diagonalen Ihres ausgelegten Rechtecks. Sind sie gleich, steht Ihre Linie im rechten Winkel.
Material wählen
Holz-Gartenelemente: Warm und natürlich, Lebensdauer 10–20 Jahre (imprägniert), alle 2–3 Jahre behandeln, leicht bis mittleres Budget, volle Privatsphäre.
Betonzaun: Straff und industriell, 30+ Jahre, praktisch ohne Pflege, schwer (zwei Personen), höhere Anschaffung aber niedrig über die Jahre, volle Privatsphäre.
Natürliche Matten (Weide, Schilf, Heide): Grün und informell, 3–8 Jahre, ersetzen statt reparieren, sehr leicht und günstig, Privatsphäre je nach Dichte. Bei offener Lage nicht windfest — immer auf einem stabilen Rahmen.
Worauf Sie achten sollten: Wählen Sie bei Holz nachhaltiges oder imprägniertes Fichten- oder Douglasienholz mit KOMO- oder FSC-Siegel. Unbehandeltes Fichtenholz fault innerhalb weniger Jahre an der Bodenlinie. Betonplatten von 180 cm wiegen 40–80 kg; planen Sie eine zweite Person oder eine Steinzange ein. Sehr üblich: Holzelement zwischen Betonpfosten mit Betonunterplatte unten — das Holz berührt nie die Erde und hält Jahre länger — für die meisten Gärten die beste Preis-Leistungs-Wahl.
Einkaufsliste pro Pfosten (Beton im Loch): 1 Pfosten (Länge = Zaunhöhe + 60–80 cm), ± 25 kg Schnellbeton oder Stabilisierungsmischung, Splitt für die Unterlage (± 10 cm).
Werkzeug: Spaten oder Erdbohrer (Ø 20–25 cm), Schubkarre, Eimer, Bandmaß, Wasserwaage (60 cm und lang), Maurerschnur, Lot, Gummihammer, Akkuschrauber, Handsäge oder Kreissäge, Arbeitshandschuhe, Schutzbrille.
Unsicher? Senden Sie uns die Länge, die Lage (offen oder geschützt) und ein Foto — dann berechnen wir das Material für Sie.
Fundament und Pfosten setzen
Dieser Schritt bestimmt das Endergebnis. Nehmen Sie sich Zeit.
Löcher graben: Markieren Sie auf Ihrer Schnur jede Pfostenposition mit Klebeband (Achsabstand, meist 191 cm). Graben Sie pro Position ein Loch von ± 25 cm Durchmesser und 60–80 cm tief (tiefer bei hohen Zäunen oder offener, windiger Lage). Schütten Sie ± 10 cm Splitt unten ein, damit Wasser abläuft und der Pfosten nicht im Wasser steht.
Pfosten stellen: Setzen Sie den ersten Eckpfosten ins Loch und bringen Sie ihn auf Höhe. Prüfen Sie mit der Wasserwaage auf zwei Seiten (Vorder- und Seitenansicht), dass der Pfosten lotrecht steht; ein Lot an der Pfostenseite ist eine zusätzliche Kontrolle. Fixieren Sie den Pfosten vorübergehend mit zwei Streben. Füllen Sie das Loch mit Beton bis ± 5 cm unter Gelände und formen Sie den Beton oben leicht schräg vom Pfosten weg, damit Regenwasser nicht stehen bleibt. Prüfen Sie das Lot noch einmal — Beton lässt sich in den ersten Minuten noch korrigieren, danach nicht mehr. Fahren Sie Pfosten für Pfosten fort und prüfen Sie nach jedem Pfosten, ob die Kopfseite auf gleicher Höhe wie die Schnur und im richtigen Abstand steht.
Zwei Tipps, die viel Arbeit sparen: Füllen Sie nicht alle Pfosten gleichzeitig mit Beton. Setzen Sie zwei, lassen Sie sie aushärten, und probieren Sie das erste Element trocken zwischen den Nuten. Passt es? Dann fahren Sie mit Vertrauen fort. Messen Sie den Abstand zwischen Pfosten auf zwei Höhen (unten und oben) — Pfosten, die unten stimmen aber oben auseinanderlaufen, geben später klemmende Elemente.
Trocknungszeit Schnellbeton: 24 Stunden, bevor Elemente hängen dürfen, 48 Stunden für volle Belastung. Bei Frost oder Temperaturen unter 5 °C: Nicht einbringen. Alternative ohne Beton: Auf festem Sandboden und bei leichten Matten können Sie Pfostenträger oder Einschlaghülsen nutzen — schneller, aber weniger stabil bei Wind. Für einen vollwertigen Zaun empfehlen wir Beton.
Elemente montieren
Arbeitsrichtung: Beginnen Sie immer links (oder an der Seite mit der festen Ecke, z. B. an einer Wand) und arbeiten Sie in eine Richtung. So sammelt sich jede Maßabweichung an einer Seite, wo Sie sie ausgleichen können.
Unterplatte zuerst: Nutzen Sie eine Betonunterplatte, setzen Sie diese zuerst zwischen die Pfosten. Stellen Sie sie waagerecht auf ein dünnes Bett aus Sand oder Splitt — die Unterplatte bestimmt die Höhe aller Elemente darüber.
Bei Betonpfosten mit Nut: Lassen Sie das Element von oben in die Nut gleiten. Zwei Personen, sanft rutschen lassen, nicht erzwingen. Klemmt es? Schneiden Sie leicht an der Elementseite nach; niemals mit dem Hammer hineinschlagen.
Bei flachen Pfosten mit U-Profilen oder Klemmen: Schrauben Sie die Edelstahl-Elementklemmen oder U-Profile auf den Pfosten — zwei pro Seite, etwa bei 1/4 und 3/4 der Höhe. Setzen Sie das Element dazwischen, prüfen Sie mit der Wasserwaage, ob die Oberkante gerade liegt, und schrauben Sie mit Edelstahl- oder verzinkten Schrauben fest. Normale Stahlschrauben rosten und hinterlassen schwarze Streifen auf Ihrem Holz.
Höhe über dem Boden: Halten Sie das Holz mindestens 5 cm vom Erdreich frei (ohne Unterplatte). Direkter Kontakt mit feuchter Erde ist die Hauptursache für Fäulnis. Lassen Sie 5–10 mm Spiel an den Seiten; klemmen Sie ein Element niemals fest — Holz quillt und schrumpft.
Abschluss: Setzen Sie Pfostenkappen gegen eindringendes Regenwasser. Holz auf Maß gesägt? Behandeln Sie die Schnittfläche mit Endholzschutz oder Anstrich — die imprägnierte Schicht ist dort weg. Hängen Sie das Tor zuletzt, damit Sie das Spiel zum Rest ausgleichen können.
Kontrolle und Pflege
Endkontrolle: Gehen Sie die gesamte Länge ab und schauen Sie entlang der Oberkante — eine gerade Linie? Drücken Sie mittig an jedem Element fest gegen den Zaun. Bewegt sich ein Pfosten? Dann ist das Fundament zu klein oder noch nicht ausgehärtet. Prüfen Sie, ob alle Schrauben angezogen sind und nichts auf Kinderhöhe heraussteht. Räumen Sie Beton- und Sägereste weg; sie verfärben Pflaster.
Holzpflege: Erste Behandlung nach 3–6 Monaten (das Holz muss zuerst trocknen), danach alle 2–3 Jahre. Prüfen Sie jährlich die Bodenlinie auf weiche Stellen. Beton: Grünbelag mit weicher Bürste und Wasser entfernen — kein Hochdruckreiniger auf voller Kraft. Matten: Jährlich die Befestigung am Rahmen prüfen. Kletterpflanzen: Schön, aber halten Sie sie von der Oberseite hölzerner Pfosten fern; sie halten Feuchtigkeit.
Die fünf Fehler, die wir am häufigsten sehen: Zu flache Löcher (unter 60 cm kippt Ihr Zaun beim ersten Herbststurm), ohne Schnur arbeiten, alle Pfosten auf einmal mit Beton füllen, falsche (nicht-Edelstahl-) Schrauben, und Holz am Boden ohne Unterplatte oder Luftspalt.
Brauchen Sie Hilfe? Senden Sie uns die Länge Ihrer Abschirmung, ein Foto der Situation und Ihre Materialpräferenz. Dann senden wir eine komplette Materialliste mit Preisangebot — und wenn Sie lieber nicht selbst bauen, setzen wir ihn auch für Sie.
Werkzeug
Legen Sie alles bereit, bevor Sie starten - ein Baumarktbesuch zwischendurch kostet einen halben Tag.
Die fünf häufigsten Fehler
Zu flache Löcher - unter 60 cm kippt der Zaun beim ersten Herbststurm.
Ohne Schnur arbeiten. Nach Augenmaß sieht man erst in der Oberkante.
Alle Pfosten auf einmal betonieren, ohne zuerst ein Element trocken zu passen.
Falsche, nicht rostfreie Schrauben - sie rosten und streifen das Holz schwarz.
Holz am Boden, ohne Unterplatte oder Luftspalt darunter.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich eine Genehmigung für einen Zaun?
Bis 2 Meter Höhe im Hintergarten ist meist genehmigungsfrei. An der Vorderseite oder entlang öffentlichem Raum gilt oft maximal 1 Meter. Prüfen Sie immer das Omgevingsloket oder rufen Sie Ihre Gemeinde an — besonders bei Denkmälern, geschützten Ortsbildern, WEG oder Erbpacht.
Darf ich den Zaun exakt auf der Grundstücksgrenze setzen?
Ja, aber dann ist es eine gemeinsame Abschirmung und Sie brauchen die Zustimmung Ihres Nachbarn. Unsicher über die Grenze? Prüfen Sie Kadaster.nl. Um Streit zu vermeiden: Setzen Sie den Zaun 5 cm innerhalb Ihres eigenen Grundstücks.
Muss ich eine KLIC-Meldung machen?
Ja, graben Sie niemals blind. Stellen Sie eine kostenlose KLIC-Meldung über das Kadaster, bevor Sie Löcher graben. Treffen Sie eine Gasleitung oder Glasfaser, tragen Sie die Kosten.
Wie berechne ich die Anzahl Pfosten und Elemente?
Standardelemente sind 180 cm breit; Achsabstand zwischen Pfosten meist 191 cm. Faustregel: Anzahl Elemente = Länge ÷ 1,80 und Anzahl Pfosten = Anzahl Elemente + 1. Verteilen Sie ein Restmaß auf ein oder zwei Zuschnitte — niemals ein winziges Stück am Ende.
Welches Material ist am besten für einen Zaun?
Für die meisten Gärten: Holzelemente zwischen Betonpfosten mit Betonunterplatte. Das Holz berührt nie die Erde und hält länger. Imprägniertes Fichten- oder Douglasienholz mit KOMO/FSC ist die sichere Holzwahl; Beton hält 30+ Jahre mit wenig Pflege.
Kann ich einen Zaun selbst setzen?
Ja. Rechnen Sie für 10 Meter ein Wochenende mit zwei Personen, plus einen Tag Trocknungszeit für den Beton. Mit unserer Anleitung und einer Materialliste nach Maß gelingt es den meisten Heimwerkern. Lieber nicht selbst bauen? Wir setzen ihn auch für Sie.
Was kostet ein Zaun pro Meter?
Ein kompletter Zaun kostet im Durchschnitt €45–€80 pro laufendem Meter, je nach Material und Höhe. Senden Sie Länge, Foto und Materialwunsch für ein genaues Angebot.
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