Ratgeber

Was ist Okan?

Okan ist tropisches Hartholz in Dauerhaftigkeitsklasse 1, feingesagt und extrem stark. Geeignet fur dauerhaften Erdkontakt. Alles uber Pfosten, Balken und Bretter.

Von Andre Hassler

5 min leestijd

Okan Pfosten und Balken lieferbar

Okan ist ein tropisches Hartholz, das von Natur aus zur Dauerhaftigkeitsklasse 1 gehört — der höchsten Kategorie in der europäischen Norm EN 350. Das Holz wird feingesagt geliefert, ist extrem stark und von Natur aus beständig gegen Pilze und Insekten, ohne jede Behandlung. Damit ist Okan für dauerhaften Erdkontakt (Nutzungsklasse EN 335 GK4) geeignet, was es zur logischen Wahl für Pfosten, tragende Balken und Konstruktionen macht, die direkt im Boden stehen. Das Holz ist TLV-zertifiziert und in Längen bis zu 5 Metern lieferbar. Bei Houthandel Jan Sok in Meppel — gegründet 2009, KvK 04062841, durchschnittlich 4,8 Sterne aus mehr als 141 Bewertungen — verkaufen wir Okan Pfosten, Balken und Bretter an Privatkunden, Selbstständige und Bauunternehmer aus demselben Sortiment. In diesem Artikel lesen Sie, was Okan ist, welche Eigenschaften es hat, wofür Sie es verwenden und wie Sie es pflegen.

Definition

Okan ist eine tropische Hartholzart, die von Natur in EN 350 Dauerhaftigkeitsklasse 1 fällt. Das bedeutet, dass das Holz ohne Impregnierung oder andere Behandlung sehr lange gegen Pilze, Insekten und Feuchtigkeit beständig ist. Die Struktur ist feingesagt und dicht, was für hohe mechanische Festigkeit sorgt. In der europäischen Normierung spricht man von EN 350 Klasse 1 (sehr dauerhaft, mehr als 25 Jahre) und Nutzungsklasse EN 335 GK4 (direkter und dauerhafter Erdkontakt). Okan wird oft zusammen mit anderen tropischen Harthölzern wie Azobe, Cumaru und Tali genannt. Der Unterschied liegt vor allem in der Anwendung: Während Azobe typischerweise im Wasser eingesetzt wird, wird Okan vor allem für Konstruktionen im Boden verwendet — Zaunpfosten, Pergolen, Grundstückseinfriedungen und tragende Balken. Siehe auch unseren Vergleich Okan vs Tali für Terrassendielen.

Eigenschaften und Dauerhaftigkeitsklasse

Okan vereint Eigenschaften, die selten in einer Holzart zusammen vorkommen:

  • Dauerhaftigkeitsklasse 1 (EN 350) — sehr dauerhaft, mehr als 25 Jahre, ohne Behandlung.
  • Dauerhafter Erdkontakt (EN 335 GK4) — darf direkt in den Boden.
  • Feingesagt und dicht — glatte Oberfläche, mit scharfem Werkzeug gut bearbeitbar.
  • Extrem stark — hohe Biege- und Druckfestigkeit, geeignet für tragende Konstruktionen.
  • Pilz- und insektenbeständig — keine Impregnierung nötig.
  • TLV-zertifiziert — aus verantwortlich bewirtschaftetem Wald.

Unbehandeltes Außenholz vergraut natürlich unter dem Einfluss von UV und Feuchtigkeit — kosmetisch, nicht tragend.

Anwendungen: Pfosten, Balken und Bretter

Okan wird in drei Hauptformaten geliefert:

  • Pfosten — ab 50x50 mm, für Zäune, Pergolen, Grundstückseinfriedungen und Konstruktionen direkt im Boden.
  • Balken — 50x100 bis 50x200 mm, für tragende Konstruktionen wie Überdachungen und Terrassenkonstruktionen.
  • Bretter — für Fassadenverkleidungen und Zäune, wo eine glatte, feingesagte Oberfläche gewünscht ist.

Längen laufen bis zu 5 Metern. Da Okan dauerhaften Erdkontakt verträgt, benötigen Sie keine Betonsockel oder verstellbaren Pfostenfüße — der Pfosten geht direkt in den Boden. Das spart Material und schwache Verbindungen. Für Projekte, bei denen das Holz nicht im Boden steht, ist Douglas oft eine wirtschaftlichere Alternative — siehe Hartholz vs Douglas.

Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Sehr lange natürliche Lebensdauer (Klasse 1, >25 Jahre) ohne Behandlung.
  • Geeignet für dauerhaften Erdkontakt — keine Betonsockel nötig.
  • Extrem stark und feingesagt.
  • Von Natur aus beständig gegen Pilze und Insekten.
  • TLV-zertifiziert.

Nachteile

  • Dichter und schwerer als Nadelholz; erfordert scharfes Werkzeug.
  • Preis liegt höher als imprägniertes Kiefernholz oder Douglas.
  • Unbehandelt vergraut das Holz natürlich.

Pflege

Okan benötigt strukturell wenig Pflege — dafür ist das Holz ja gemacht. Unbehandeltes Außenholz vergraut unter dem Einfluss von UV und Feuchtigkeit zu einer gleichmäßigen grauen Patina, ohne die tragenden Eigenschaften zu beeinträchtigen. Für die, die die ursprüngliche Farbe erhalten möchten, ist eine periodische Ölbehandlung eine Option. Ansonsten gilt für jedes Außenholz: jährliches Reinigen mit Wasser und einer weichen Bürste hält die Oberfläche sauber und entfernt Algen und Moos. Bei Pfosten im Boden prüfen Sie jährlich die Verbindungen und den Übergang Holz-zu-Boden auf Risse oder lose Befestigungen.

Okan ist die logische Wahl, wenn Sie eine starke, dauerhafte Holzart für Konstruktionen suchen, die direkt im Boden stehen. Sehen Sie sich unser Hartholz Sortiment für Okan Pfosten, Balken und Bretter an — ab Lager lieferbar aus Meppel.

Häufig gestellte Fragen

Ist Okan für dauerhaften Erdkontakt geeignet?

Ja. Okan fällt in EN 350 Dauerhaftigkeitsklasse 1 und ist für Nutzungsklasse EN 335 GK4 zugelassen — direkter und dauerhafter Erdkontakt. Der Pfosten kann direkt in den Boden ohne Betonsockel oder Impregnierung.

Was ist der Unterschied zwischen Okan und Azobe?

Beides sind tropische Harthölzer in Klasse 1, aber die Anwendung unterscheidet sich. Okan wird vor allem für Konstruktionen im Boden eingesetzt (Pfosten, Balken, Bretter). Azobe ist schwerer und wird typischerweise im Wasser verwendet — Spundwände, Pfahlwände und Kaimauern.

Wie lange hält Okan?

Okan gehört zur Dauerhaftigkeitsklasse 1, was nach EN 350 für sehr dauerhaft (mehr als 25 Jahre) steht. Richtig verlegtes Okan hält im dauerhaften Erdkontakt jahrzehntelang ohne Behandlung.

Muss Okan behandelt werden?

Nein. Okan ist von Natur aus pilz- und insektenbeständig und benötigt keine Impregnierung oder Schutzbehandlung. Unbehandelt vergraut das Holz von Natur aus — kosmetisch, nicht tragend. Für Farberhalt ist periodisches Ölen eine Option.