Hartholz oder Douglasie? Vergleichen Sie in Hartholz und Douglasie.
Haltbarkeit
Tropisches Hartholz wie Azobé, Okan oder Tali hält unbehandelt 25 Jahre und länger, auch mit Erdkontakt. Douglasie hat Klasse 3 und hält unbehandelt oberirdisch etwa 10 bis 15 Jahre, im Boden oft nur 5 bis 10 Jahre.
Preis
Douglasie 30–50 % günstiger pro Meter.
Aussehen
Douglasie rotbraun, vergraut. Hartholz je nach Art.
Bearbeitung
Douglasie weicher; Hartholz braucht gutes Werkzeug.
Wahl
Douglasie für Zäune; Hartholz für intensive Nutzung. Angebot anfragen.
Der Boden macht den Unterschied
Der größte Unterschied zeigt sich dort, wo Holz Erde oder Wasser berührt. Douglasie hat die Klasse 3. Über dem Boden und mit Luft hält sie unbehandelt etwa 10 bis 15 Jahre. In nasser Erde oft nur 5 bis 10 Jahre oder weniger. Ein Pfosten aus Douglasie braucht deshalb einen Pfostenträger oder einen Fuß aus Beton. Tropisches Hartholz in Klasse 1 oder 1-2 kann viele Jahre in Erde oder Wasser stehen. Für Pfosten, Ufer und Teile, die nass bleiben, ist Hartholz die sichere Wahl.
Gewicht, Werkzeug und Schrauben
Douglasie ist leichter. Lange Bretter und Balken tragen und bauen Sie gut allein. Sie sägen sie mit einer normalen Säge. Hartholz ist schwer und dicht. Bohren Sie jedes Loch vor. Nehmen Sie Schrauben aus Edelstahl für Hartholz. Sägeblätter und Bohrer werden schneller stumpf. Planen Sie für eine Terrasse aus Hartholz etwas mehr Zeit ein.
Die Kosten über viele Jahre
Douglasie ist im Kauf günstiger. Hartholz kostet am Anfang mehr. Bei einer Terrasse mit viel Nutzung oder bei Teilen, die feucht bleiben, kann Hartholz auf Dauer günstiger sein. Sie müssen es ja seltener ersetzen. Vergleichen Sie also die Kosten pro Jahr, nicht nur den Preis pro Meter. Für einen Zaun oder ein Dach, das trocken bleibt, gewinnt meist Douglasie. Für eine Terrasse am Wasser oft Hartholz.
Farbe und Alterung
Frische Douglasie ist warm rotbraun, mit Ästen und Maserung. Hartholz ist je nach Art gelbbraun bis dunkel rotbraun. Beide werden draußen silbergrau, wenn Sie sie nicht ölen. Das Grau liegt nur auf der Fläche. Es macht das Holz nicht schwächer. Öl hält die Farbe länger, aber Sie müssen es oft wiederholen. Mischen Sie beide Hölzer? Dann sind die Farben erst ungleich. Wenn beide grau sind, sehen sie sich ähnlicher.
Douglas vs Hartholz: kurz gesagt
Nehmen Sie Douglasie für Zaun, Überdachung, Fassade und eine Terrasse über dem Boden. Nehmen Sie Hartholz für Pfosten im Boden, für das Ufer und für Terrassen mit viel Nutzung oder Nässe. Gute Details wie Abfluss, Luft und die richtigen Schrauben sind dabei genauso wichtig. Sie sind unsicher? Senden Sie uns Ihren Plan.
Beispiele aus der Praxis
Ein Zaun im Garten: Hier ist Douglasie oft die beste Wahl. Setzen Sie die Pfosten auf einen Fuß aus Beton. Eine Terrasse am Haus: Douglasie geht gut, wenn Luft unter die Dielen kommt. Eine Terrasse am Wasser oder am Pool: Hier hält Hartholz länger. Ein Steg oder ein Ufer: Hier brauchen Sie Hartholz oder Kunststoff. Eine Überdachung: Douglasie ist leicht und fest genug. Eine Fassade: Douglasie gibt eine warme Farbe. So sehen Sie: Beide Hölzer haben ihren Platz. Es kommt auf den Ort und die Nutzung an. Fragen Sie uns, wenn Sie zweifeln.
Pflege im Vergleich
Beide Holzarten brauchen wenig Pflege: Eine Reinigung im Jahr genügt, und Öl ist nur nötig, wenn Sie die Farbe erhalten möchten. Hartholz bekommt nach dem Zuschnitt manchmal feine Risse, und Douglasie kann an den Ästen etwas Harz zeigen. Beides ist normal und kein Qualitätsmangel.
Bei beiden gilt: Gute Luft und ein trockener Fuß sind das Wichtigste. Dann hält das Holz lange.
Wir beraten Sie gern dazu.
FAQ
Ist Douglasie ökologischer als Hartholz?
Douglasie stammt oft aus Europa. Fragen Sie uns nach der Herkunft des Hartholzes.
Kann ich Hartholz und Douglasie mischen?
Ja, mit etwas Sorgfalt. Beide Hölzer arbeiten anders und brauchen andere Schrauben.


